Fränkisch, ohne Museumsstück zu sein: Schäufele und Karpfen stehen drauf, daneben zwei Gerichte, die es hier vor zehn Jahren nicht gegeben hätte.
Fragen Sie früh an, dann gehört Ihnen der Tisch den ganzen Abend. Kein Platz wird zweimal vergeben – das kostet uns Umsatz und Ihnen den mahnenden Blick.
Fragen zu freien Abenden oder zu einer geschlossenen Runde? Rufen Sie an – am Telefon geht es schneller, und die Antwort kommt von Hand.
Xixeso ist für Gäste, denen nicht nur der Teller wichtig ist, sondern auch Platz am Tisch, ein Service ohne Aufhebens und ein Abend, der nicht treibt.
Der Casino-Salon unter dem Dach läuft getrennt von der Wirtsstube. Er öffnet ab 22:00 Uhr, hat zwei Tische und steht nur Gästen ab 18 Jahren offen.
Vier Zahlen beschreiben, was hier an einem Abend passiert – mehr Kennzahlen führen wir nicht.
Keine Grundsätze, sondern Regeln aus dem Betrieb – aufgeschrieben, weil am Telefon immer wieder danach gefragt wird.
Fränkisch, ohne Museumsstück zu sein: Schäufele und Karpfen stehen drauf, daneben zwei Gerichte, die es hier vor zehn Jahren nicht gegeben hätte.
Gemüse vom Grünen Markt, Karpfen aus dem Aischgrund, Fleisch von zwei Höfen im Steigerwald. Was am Vormittag nicht überzeugt, steht abends nicht auf der Tafel.
Zwei Bamberger Brauereien liefern, beide fußläufig. Dazu ein knappes Weinregal vom Main – mehr steht nicht am Tresen.
Zehn Plätze weniger, als hineinpassen. Dafür hört man den Nebentisch nicht und muss nicht lauter werden, um gehört zu werden.
Unten im Keller sitzen geschlossene Runden bis achtzehn Personen, mit fester Auswahl und zehn Tagen Vorlauf.
Drei in der Küche, zwei in der Stube, dazu ein Croupier oben im Casino – die meisten seit der Eröffnung dabei.
Der alte Sudkessel steht noch im Keller, aber er ist kalt. Gebraut wird zwei Straßen weiter, gekocht wird hier: acht Gerichte, freitags neu geschrieben, aus dem, was der Grüne Markt und zwei Höfe im Steigerwald hergeben.
In der Wirtsstube stehen dreißig Plätze, wo vierzig hineinpassen würden. Es läuft keine Musik, der Bruchstein und die alten Tische reichen. Was nur der Wirkung dient, lassen wir weg.
Gäste seit der Wiedereröffnung
Gerichte, die über die Jahre entstanden sind
Jahre in dieser Küche
Durchschnitt aus den Zuschriften
Fünf Zuschriften aus dem letzten Halbjahr, unverändert übernommen, nur die Namen sind gekürzt.
Stille Stube, Service ohne Aufhebens, und ein Schäufele, für das wir wiederkommen.
Man hört den Nebentisch nicht, das Rauchbier war frisch, und niemand hat gedrängt. Mehr wollten wir nicht.
Vierzehn Leute, feste Auswahl, alles so, wie es zehn Tage vorher besprochen war. Keine Überraschung.
Die Regeln kamen vor der ersten Runde, die Grenzen hingen am Tisch – genau so gehört sich das.
Acht Gerichte, jedes davon sitzt. Der Karpfen im Winter ist der beste in der Sandstraße.